Name: Solectric GmbH
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Europäischer Hersteller: Ja
Der leichte kommerzielle DJI RS 4 Stabilisator unterstützt vertikale Aufnahmen der nächsten Generation und zeichnet sich durch erhöhte Betriebseffizienz, eine verbesserte Stabilisierungsleistung und ein erweitertes Zubehör-Ökosystem aus.
DJI RS 4 Combo - DJI RS 4 Combo - Lager 1 ist auf Lager und wird versandt, sobald es wieder verfügbar ist
Lithium Zellen dürfen nur mit Schutz-Elektronik betrieben werden!
Bitte beachten Sie, dass Lithium Zellen nur durch fachkundige Personen verwendet werden dürfen.
Bei falscher Handhabung bzw. Kurzschluss kann dies zur Brandentwicklung oder Explosion führen.
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DJI RS 4 Combo
DJI RS 4 Combo
Der leichte kommerzielle DJI RS 4 Stabilisator unterstützt vertikale Aufnahmen der nächsten Generation und zeichnet sich durch erhöhte Betriebseffizienz, eine verbesserte Stabilisierungsleistung und ein erweitertes Zubehör-Ökosystem aus. Er bietet einzelnen Kameraleuten ein professionelles und effizientes Aufnahmeerlebnis und stellt ihnen die Tools bereit, um aufregende visuelle Geschichten zu erzählen.
Native vertikale Aufnahmen der 2. Generation
Der DJI RS 4 umfasst eine neu entwickelte horizontale Platte, die native vertikale Aufnahmen der zweiten Generation und eine schnellere und einfachere Bedienung ermöglicht. Du kannst die horizontale Platte ohne weiteres Zubehör einfach lösen und sie in der vertikalen Stellung befestigen, um mühelos zu vertikalen Aufnahmen[2] zu wechseln und so ganz effizient vertikale Videos zu erstellen.
Automatische Achsensperren der 2. Generation
Mit den automatischen Achsensperren ist der RS 4 schnell einsatzfähig oder kann rasch in den Ruhemodus wechseln, wodurch die Aufnahme-, Übergangs- und Speichereffizienz deutlich verbessert wird. Darüber hinaus sind die Abstände der Achsensperren im gesperrten Zustand kleiner, wodurch Gimbal-Erschütterungen weiter reduziert werden.
Unser bisher bestes Ausbalancierungserlebnis
Alle drei Achsen des DJI RS 4 verfügen über eine Beschichtung aus Teflon™ für reduzierte Reibung und ein ruhigeres Ausbalancieren.
Beim Wechsel von Kameras oder Objektiven kann die Kamera mit dem Drehknopf für die Feinabstimmung an der Neigeachse für ein präzises und millimetergenaues Ausbalancieren vor oder zurück bewegt werden.
Die obere Schnellwechselplatte hat eine zusätzliche anpassbare Positionsführung, um die Kamera weiter zu befestigen.
Automatische Bildschirmsperre
Der OLED-Touchscreen umfasst eine neue automatische Sperrfunktion. Nach dem Sperren werden der aktuelle Gimbal- und Joystick-Modus mit niedriger Helligkeit auf dem Bildschirm angezeigt. Dies verhindert nicht nur versehentliche Bedienungen, sondern schont auch den Akku.
Herausragende Nutzlastkapazität
Das leichte Gehäuse bietet eine Nutzlastkapazität von 3 kg. Es kann gängige, spiegellose Kameras und Objektivkombinationen aufnehmen und ermöglicht ein angenehmes Tragen sowie gleichzeitig robuste Leistung.
Verglichen mit der Vorläufergeneration wurde die Neigeachse des RS 4 um 8,5 mm erweitert und bietet damit mehr Platz für die Ausbalancierung. So kannst du gängige spiegellose Kameras und Objektivkombinationen zusammen mit Zubehör wie ND-Filtern befestigen und so dein kreatives Potenzial erweitern.
RS-Stabilisierungsalgorithmus der 4. Generation
DJI hat den RS-Stabilisierungsalgorithmus der nächsten Generation umfassend für unterschiedliche Einsatzszenarien optimiert. Er bietet eine perfekte Balance zwischen Stabilisierung und Haptik bei der Kamerabewegung und sorgt so für herausragende Stabilisierungsleistung und ein verbessertes Bedienerlebnis. Darüber hinaus zeichnet sich der RS 4 durch deutlich bessere Stabilität bei vertikalen Aufnahmen aus, sodass dynamische Aufnahmen, z. B. beim Laufen oder bei der Aufnahme aus niedrigen Winkeln, problemlos und verwacklungsfrei möglich sind.
Professionelle Aufnahmen
Der DJI RS 4 unterstützt die professionellen Funktionen der DJI PRO-Produkte und bietet überlegene Leistung, die das Erstellen von Aufnahmen durch einzelne Kameraleute effizienter machen.
Drahtlose Bluetooth-Steuerung
Mit der Dual-Modus-Bluetooth-Technologie kann der DJI RS 4 den Kameraverschluss und Objektiv-Zoom aus der Ferne steuern. Im Zoom-Steuerungsmodus kannst du mit dem Joystick Power-Zoom-Vorgänge für PZ-Objektive sowie Clear Image Zoom-Vorgänge[3] durchführen. Eine Kamera muss nur einmal gekoppelt werden. Danach kann sie nahtlos und automatisch neu verbunden werden.
Unterstützung für den DJI Focus Pro Motor
Bei Kopplung mit dem neuen DJI Focus Pro Motor[4] kannst du den Objektivfokus über das Einstellrad des DJI RS 4 steuern oder den Objektiv-Zoom über den Joystick anpassen. Diese optimierte Bedienung ermöglicht für eine effiziente Objektivsteuerung.
Anpassbare Auslöser-Funktion
Der Auslöser kann auf den FPV-Modus eingestellt werden, bei dem die drei Achsen des Gimbals der Griffbewegung folgen, wenn der Auslöser gedrückt gehalten wird. Dies ist vor allem für Rotationsaufnahmen oder zum Simulieren des Sichtfelds nützlich.
Gimbal-Modusschalter
Mit dem Gimbal-Modusschalter kannst du rasch zwischen den Modi „Schwenken folgen", „Schw. & Neigen" und „FPV" wechseln. Darüber hinaus kannst du den FPV-Modus je nach den Aufnahmeanforderungen auf „3D 360° Drehung" oder „Individuell" einstellen, sodass der RS 4 präzise einsatzbereit ist.
RSA-Kommunikationsschnittstelle
Der DJI RS 4 umfasst eine neue RSA-Kommunikationsschnittstelle, die das Verbinden von Zubehör wie dem DJI RS Steuerungsblock für Tethering[6] und Drittanbieterzubehör wie Steuerungsgriffe[6] und Ringgriffe für die Steuerung aus der Ferne ermöglicht. [6] Je nach deinen kreativen Anforderungen kannst du flexibel zwischen verschiedenen Aufnahme-Setups wechseln.
Mit dem DJI RS SDK-Protokoll können Drittanbieter und einzelne Entwickler individuelle Funktionen für den RS 4 entwickeln, um einer breiten Palette von Aufnahmeanforderungen gerecht zu werden.
Das DJI RS SDK schafft zusammen mit Entwicklern ein Ökosystem.
Das DJI RS SDK ist ein Entwickler-Protokoll von DJI für Entwickler und Drittanbieter von Hardware, um mehr Funktionen für Stabilisatoren wie dem RS 4, RS 4 Pro und RS 3 Pro für eine Vielzahl von Szenarien bereitzustellen.
Anwendungen
1. Erstelle ein virtuelles Studiosystem, das mithilfe eines Computers oder des Gamepads einer Spielekonsole den RS Stabilisator steuern kann. Die Online-Steuerung mehrerer Gimbals wird ebenfalls unterstützt, sodass einzelne Personen problemlos mehrere Geräte gleichzeitig bedienen können.
2. Montiere den RS Stabilisator auf einer Gleitschiene und verbinde die beiden mittels Software für eine vierdimensionale Steuerung. Du kannst die Kamerabewegung anpassen, um mühelos ausdrucksstarkes Videomaterial zu erhalten.
DJI RS SDK
Das DJI RS SDK unterstützt derzeit die Sprachen Englisch und Chinesisch. Falls du Wünsche oder Fragen hast, besuche bitte das DJI Forum für weitere Details.
DJI RS BG70 Griff mit Hochleistungsakku
Der neue BG70 Griff mit Hochleistungsakku[6] kann die Akkulaufzeit des RS 4 auf 29,5 Stunden verlängern. [7] Über den USB-C-Anschluss unten am Griff kann dieser zudem Kamera und Zubehör mit bis zu 18 Watt versorgen.
Unterstützung für den DJI Ronin Videosender
Sowohl allein arbeitende Kameraleute als auch kleine Teams können den Ronin Videosender[6] für Live-Feeds mit hoher Auflösung, die Gimbal- und Kamerasteuerung aus der Ferne, ActiveTrack 4.0, Force Mobile und mehr verwenden - für ein Aufnahmeerlebnis mit integrierten Überwachungs- und Steuerungsfunktion.
Umfangreiches Zubehör-Ökosystem
Zubehörteile für die DJI RS Serie[6] wie der RS BG30 Akkugriff, der RS Focus Motor (2022) und der Ronin Videosender sind alle mit dem RS 4 kompatibel.
* Die DJI Ronin App ist bei der ersten Verwendung des DJI RS 4 für die Aktivierung erforderlich.
1. Die Daten wurden anhand eines Vergleichs zwischen der Akkulaufzeit des DJI RS 4 mit dem DJI RS BG70 Griff mit Hochleistungsakku und der des DJI RS 4 mit dem DJI RS BG21 Akkugriff gemessen. Die Akkulaufzeit wurde in einer Innenumgebung bei 25° C und waagrecht ausbalanciertem Gimbal im stationären Zustand gemessen, bis der Akkustand 3 % betrug (wobei der Akkugriff nur den Gimbal mit Strom versorgt).
2. Nach dem Wechsel zwischen horizontalen und vertikalen Aufnahmen muss der Gimbal neu ausbalanciert werden.
3. Weitere Informationen zur Kompatibilität von Kameras und Objektiven findest du auf der Kompatibilitätssuchseite der Ronin-Serie.
4. Die DJI RS 4 Combo umfasst einen DJI Focus Pro Motor. Der Motor für die Standalone-Version ist separat erhältlich.
5. Im Vergleich zum DJI RS Fokusmotor (2022).
6. Separat erhältlich.
7. Gemessen in einer Innenumgebung bei 25 °C und waagrecht ausbalanciertem Gimbal im stationären Zustand, bis der Akkustand 3 % betrug (wobei der Akkugriff nur den Gimbal mit Strom versorgt).
8. Gemessen in einer Innenumgebung bei 25 °C.
Version: 1.0 Datum: 01.04.2023
Änderungsprotokoll:
Datum Seite Änderung
Disclaimer: die folgenden Hinweise sind Veröffentlichungen der Bundesanstalt für Materialforschung, Umweltbundesamt und weiteren offiziellen Quellen entnommen.
Achtung:
Gewusst wie
Lithiumhaltige Batterien und Akkus haben im Vergleich zu Batterien und Akkus der älteren Generation viele Vorteile. Sie zeichnen sich besonders durch hohe Energiedichten (hohe Zellspannungen und Kapazitäten), eine kaum wahrnehmbare Selbstentladung bei normalen Raumtemperaturen und lange Lebensdauern aus. Zu ihrer Charakteristik zählt auch, dass der unvorteilhafte Memory-Effekt, der jahrelang für einen verringerten Gebrauchsnutzen im Bereich der Nickel-Cadmium-Akkus verantwortlich war, nun nicht mehr auftritt.
Nachteilig ist die Brandgefahr, die bei unsachgemäßer Verwendung von lithiumhaltigen Batterien und Akkus ausgehen kann. Der richtige Umgang während der Nutzungsphase sowie die richtige Entsorgung am Ende ihrer Lebensdauer sind daher von besonderer Bedeutung.
Lithiumhaltige Batterien und Akkus erkennen: Man findet sie regelmäßig in Notebooks, Laptops und Tablets, Smartphones und Handys, Kameras, in Fernsteuerungen und -bedienungen, kabellosen (in-ear-)Kopfhörern sowie oft auch deren Lade-Case, im Modellbau, in Spielzeug, in Werkzeugen, Drohnen, Haushalts- und Gartengeräten, E-Zigaretten sowie in medizinischen Geräten. Zudem sind sie in der Regel die Hauptenergiequelle der Elektromobilität in E-Autos, E-Bikes, Pedelecs oder E-Scootern. Enthält das Produkt bereits einen integrierten Akku, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Lithium-Ionen-Akku. Lithiumhaltige Batterien und Akkus sind oftmals an der freiwilligen Kennzeichnung "Li" oder "Li-Ion" für Lithium zu erkennen.
Lithiumhaltige Batterien und Akkus gibt es in vielen diversen Bauformen und Baugrößen. Li-Batterien sind z.B. in zylindrischer Form der Größe AA, als 9-Volt-Blockbatterien und Knopfzellen erhältlich. Li-Ion Akkus hingegen werden regelmäßig sehr individuell – in Abhängigkeit vom Gerät, in dem sie verbaut werden – gestaltet. Durch maßgeschneiderte Formen und Größen soll ein Höchstmaß der spezifischen Charakteristika der Geräte berücksichtigt werden. Allerdings kann die beschriebene Vielfalt die Beschaffung von Ersatzakkus, bereits nach kurzer Nutzungsdauer, erschweren. Beim Produktneukauf sollte dies daher in die Kaufentscheidung einbezogen werden. Wir gehen davon aus, dass mit zunehmender Digitalisierung und Elektrifizierung des Alltags, weiterhin auch die Vielfalt der batterie- und akkubetriebenen Anwendungen sowie der dazugehörigen Energiespeicher steigen wird.
Sorgsamer Umgang wichtig! Wegen des hohen Gefahrenpotenzials ist der bewusste und sorgsame Umgang während der Nutzungsphase besonders relevant. So können mechanische Beschädigungen, thermische Einwirkungen oder eine unsachgemäße Lagerung und Aufbewahrung zu inneren und äußeren Kurzschlüssen mit schwerwiegenden Folgen führen. Sofern gasförmige oder flüssige Stoffe austreten, können diese umweltschädlich und gesundheitsgefährdend (u. a. stark reizend) sein. Ein Kurzschluss, beispielsweise durch Kontakt der äußeren Batteriepole (Metall auf Metall) verursacht, kann zum Brand oder zur Explosion führen.
Vorsorgemaßnahmen beim Laden umsetzen: Das Gefahrenpotenzial ist während des Ladevorgangs besonders hoch. Verwenden Sie deshalb nur Ladegeräte- und Ladekabel, die für den Akku oder das entsprechende Gerät vorgesehen sind. Laden Sie Ihre Geräte möglichst an einem Ort mit Rauch- bzw. Brandmelder und achten Sie darauf, dass sich in der unmittelbaren Nähe keine brennbaren Materialien und Gegenstände befinden. Bleiben Sie beim Laden in der Nähe und laden Sie nicht während Sie schlafen. Mögliche Gefahren können so nicht rechtzeitig erkannt werden.
Weitere Sicherheitshinweise beachten:
Verhalten im Brandfall: Brennende lithiumhaltige Batterien und Akkus können stark reizende, ätzende sowie giftige Dämpfe und Substanzen freisetzen. Daher ist das Gefahrenpotenzial bei einem Brand hoch. Für die Feuerwehr können daher entsprechende Hinweise zum Brandereignis enorm nützlich sein. Brände dieser Art werden häufig mit enormen Wassermengen erfolgreich gelöscht.
Lithium-Batterien sind brennbar. Der sichere Umgang mit ihnen ist deshalb besonders wichtig!
Quelle: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Lebenszeit verlängern: Sie können die Lebensdauer Ihres Lithium-Ionen-Akkus mit folgenden Maßnahmen wirksam verlängern:
Richtig entsorgen: EndnutzerInnen sind gesetzlich verpflichtet, sämtliche Altbatterien und Altakkus, auch beschädigte sowie Knopfzellen, an den eingerichteten Sammelstellen zurückzugeben – bspw. in Altbatterie-Sammelboxen im Handel. Es ist demnach verboten, Altbatterien im Hausabfall oder gar achtlos in der Umwelt zu entsorgen. Auf die getrennte Sammlung bzw. darauf, dass Altbatterien nicht in den Hausmüll gehören, weist das Symbol der durchgestrichenen Abfalltonne auf Batterien oder der Verpackung gezielt hin.
Im Gegenzug müssen Sammelboxen für EndnutzerInnen überall dort verfügbar sein, wo Batterien verkauft werden. Vertreiber (Händler) von Batterien sind nach dem Batteriegesetz verpflichtet, Altbatterien vom Endnutzer an oder in unmittelbarer Nähe des Handelsgeschäfts unentgeltlich zurückzunehmen. Die Rücknahmeverpflichtung beschränkt sich auf Altbatterien der Art (Geräte-, Fahrzeug, oder Industriebatterien), die der Vertreiber als Neubatterien in seinem Sortiment führt oder geführt hat, sowie auf die Menge, derer sich EndnutzerInnen üblicherweise entledigen. Sammel- und Rücknahmestellen sind auch an dem einheitlichen Logo "Batterierücknahme" zu erkennen.
Die getrennte Sammlung hält insbesondere Schadstoffe aus dem Hausabfall und der Umwelt fern, verringert die Brandrisiken während der Entsorgungsphase und sichert die Führung wertvoller Metalle bzw. Stoffe im Kreislauf. Was viele nicht wissen: Gesammelte Altbatterien werden ausschließlich dem Recycling zugeführt. Werthaltige Metalle wie Nickel, Kobalt, Lithium, Mangan, Kupfer, Eisen, Aluminium und sogar Silber können zurückgewonnen und als Sekundärrohstoffe erneut eingesetzt werden.
Ausgediente größere Lithium-Ionen-Akkus (Hochenergie-Akkus) – beispielsweise aus E-Bikes, Pedelecs und E-Scootern – gelten als Industriebatterien und werden kostenfrei von den Vertreibern dieser Batterieart zurückgenommen. Möglicherweise ist das ein Händler von E-Bikes, sofern er Ersatz-Akkus für E-Bikes vertreibt. Auch ausgewählte kommunale Sammelstellen (Qualifizierte Sammelstellen) nehmen neben Gerätebatterien auch Industriebatterien kostenfrei zurück. Informieren Sie sich im Vorfeld der Rückgabe, ob Ihr Wertstoffhof diese Art der Batterien kostenfrei entgegennimmt. Altakkus aus Elektrowerkzeugen, Gartengeräten und Haushaltsgeräten wie Staubsaugrobotern werden hingegen den Gerätebatterien zugeordnet und daher von Gerätebatterie-Vertreibern und kommunalen Sammelstellen zurückgenommen.
Kleben Sie bei lithiumhaltigen Altbatterien und Altakkus vorher die Pole ab, um einen äußeren Kurzschluss zu vermeiden. Bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten, welche Batterien oder Akkus enthalten, sollten diese – soweit möglich – vorher entnommen werden.
"Es gibt ein zurück! Machen Sie alte Batterien und Akkus wieder glücklich!"
Mit diesen Slogans macht die Öffentlichkeitskampagne Batterie Zurück im Auftrag der Rücknahmesysteme für Geräte-Altbatterien auf die richtige Entsorgung von verbrauchten Batterien und den hohen Stellenwert der Batteriesammlung und des Batterierecyclings aufmerksam. Auf der Internetseite zur Kampagne findet man vor allem nützliche Informationen rund um das Thema Batterierückgabe. Darüber hinaus werden sehr ansprechende Kommunikations- und Downloadmaterialen bereitgestellt.
Beschädigte und ausgelaufene Li- Altbatterien und Altakkus: Lithiumhaltige Altbatterien und Altakkus, die aufgebläht, verformt, ausgegast bzw. "ausgelaufen" sind, einen "schmierigen Film" oder äußere Ablagerungen im Bereich der Pole aufweisen, sind defekt und sollten keinesfalls weiterverwendet oder gar geöffnet werden. Das Gefahrenpotenzial ist zu diesem Zeitpunkt erhöht. Das Versagen von Sicherungsmechanismen kann dazu führen, dass spontane Selbstentzündungen oder Explosionen ausgelöst werden.
Entsorgen Sie sie daher umgehend, den eingerichteten Sammelstellen (bspw. im Handel oder auf dem Wertstoffhof) und vorsorglich so, dass sie von Mitarbeitenden entgegengenommen werden. Sprechen Sie das Fachpersonal an und weisen auf die Beschädigung hin. Bei Hochenergie-Akkus ist diese Vorgehensweise umso wichtiger. Für ihren Transport der Altbatterien und Altakkus zur fachgerechten Entsorgung empfehlen wir Boxen/Dosen/Eimer/Gläser, die man verschließen und auch mit Sand füllen kann. Die Pole sollten abgeklebt werden, um äußere Kurzschlüsse zu vermeiden.
Lagern Sie Batterien und Akkus nicht im Kühlschrank bzw. dort wo sie der Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Kommt Lithium mit Wasser in Kontakt, kann das ebenfalls zu Beschädigungen führen.
Fassen Sie "schmierige" oder ausgelaufene Batterien und Akkus möglichst nicht ohne schützende Handschuhe an. Sollten Sie mit den ausgelaufenen Komponenten in Kontakt gekommen sein, waschen Sie sich gründlich die Hände. Wischen Sie die Reste des "schmierigen Films"/Elektrolyten feucht auf und entsorgen Sie sicherheitshalber das genutzte Wischtuch.
Weitere zusammenfassende Hinweise beim Umgang mit Li-Ionen Akkus
Ladung
Die Ladeschlussspannung beträgt typischerweise 4,0–4,2 V, teils auch 4,3 V, was etwas höhere Kapazitäten ermöglicht, aber auf Kosten einer reduzierten Zykluszahl. Da Li-Ion-Akkus keinen Memory-Effekt kennen und auch nicht formiert werden müssen, werden sie immer auf die gleiche Art geladen: Zuerst wird mit konstantem Strom geladen, der bei den meisten handelsüblichen Zellen 0,6 bis 1 C nicht übersteigen darf. Schnellladefähige Zellen vertragen je nach Typ aber auch 2 C, 4 C oder gar 8 C.Generell ist es möglich, Li-Ion-Akkus mit einem geringeren Ladestrom als dem Nennstrom zu laden; meist erhöht sich dadurch auch die erreichbare Zyklenzahl etwas.
Entladung
Die Spannung des Li-Ion-Akkus sinkt während der Entladung zunächst recht schnell von der erreichten Ladeschlussspannung auf die Nennspannung (ca. 3,6 bis 3,7 V) ab, sinkt dann aber während eines langen Zeitraums kaum weiter ab. Erst kurz vor der vollständigen Entladung beginnt die Zellenspannung wieder stark zu sinken.Die Entladeschlussspannung beträgt je nach Zellentyp um die 2,5 V; diese darf nicht unterschritten werden, sonst wird die Zelle durch irreversible chemische Vorgänge zerstört. Viele Elektronikgeräte schalten aber schon bei deutlich höheren Spannungen, z. B. 3,0 V, ab.
Es ist empfehlenswert, Li-Ionen-Akkus „flach“ zu (ent-)laden, da sich deren Lebensdauer so verlängert. Wenn ein Li-Ionen-Akku immer von 100 % Ladezustand auf 0 % entladen wird, bevor er wieder geladen wird, erreicht er nur die minimale Zykluszahl. Besser ist es, je nach Typ, z. B. 70 % Entladetiefe anzuwenden. Dies bedeutet, dass der Akku noch 30 % Restkapazität enthält, wenn er wieder geladen wird.
Lagerung /Selbstentladung
Der Akku altert schneller, je höher seine Zellenspannung ist, daher ist es zu vermeiden, einen Li-Ion-Akku ständig 100 Prozent geladen zu halten. Der Ladezustand sollte 55–75 % betragen, kühle Lagerung ist vorteilhaft. Ältere Quellen nennen eine Selbstentladung bei 5° Celsius von etwa 1-2 % pro Monat, bei 20° Celsius etwa 30 % pro Monat.Aktuelle Angaben geben eine Selbstentladung von 3 %/Monat auch bei Zimmertemperatur an. Hersteller empfehlen eine Lagerung bei 15 °C bei einem Ladestand von 60 %. Ein Akku sollte etwa alle sechs Monate auf 55–75 % nachgeladen werden. Lithium-Ionen-Akkumulatoren dürfen sich auch bei Lagerung nicht unter 2,5 V pro Zelle entladen. Eventuell flüssige oder gelförmige Elektrolyte in der Zelle dürfen nicht gefrieren, was einer Mindesttemperatur um −25 °C entspricht.
Überladung
Bei einem Überladungsversuch wird bei einem Akku mit integrierter Überwachungselektronik die Zelle von den äußeren Kontakten getrennt, bis die zu hohe Spannung nicht mehr anliegt. Danach kann er meist ohne Probleme wieder verwendet werden. Nicht alle auf dem Markt erhältlichen Akkus enthalten eine solche Überwachungselektronik. Bei Überladung verschiedener Li-Ion-Akkus kann sich metallisches Lithium an der Anode ablagern und/oder es wird Sauerstoff aus der Kathode freigesetzt. Letzterer gast bestenfalls durch ein Sicherheitsventil aus, oder reagiert mit Elektrolyt oder Anode. Dadurch heizt sich der Akkumulator auf und kann sogar in Brand geraten. Andere Lithium-Ionen-Akkus, wie der LiFePO4-Akku sind thermisch stabil, werden aber bei Überladung ebenfalls irreversibel geschädigt.
Tiefentladung
Bei einer Tiefentladung von Zellen schaltet eine eventuell vorhandene interne Sicherung oder ein BMS den Akku, meist nur temporär, ab. Es liegt dann an den externen Kontakten des Akkupacks überhaupt keine Spannung mehr an, das heißt er kann nicht noch weiter entladen werden. Manche Ladegeräte weigern sich, einen derartig defekt anmutenden Akkumulator wieder zu laden, da in diesem Fall an den externen Kontakten keine Spannung messbar ist. Der Akku wird jedoch von seiner Schutzelektronik meist wieder an die Kontakte geschaltet, sobald eine äußere Spannung anliegt. In solchen Fällen kann es helfen, ein anderes Ladegerät zu verwenden. Wenn eine Zelle auf unter 1,5 V entladen wurde, sollte sie nicht mehr verwendet werden, denn mit hoher Wahrscheinlichkeit haben sich Brücken ausgebildet, die zu einem Kurzschluss führen. Die Zelle wird instabil und erhitzt sich stark. Es kann Brandgefahr bestehen.
Ladegeräte
Herkömmliche Li-Ionen-Akkus dürfen nur mit einer speziellen Ladeschaltung geladen werden. Die Elektronik steuert den ladungsabhängigen Ladestrom und überwacht insbesondere die exakt einzuhaltende Ladeschlussspannung. Auch bei vorhandener interner Schutzschaltung sollte nur mit passenden Geräten geladen werden. Schnell-Ladegeräte sollten immer unter Aufsicht und möglichst nicht in der Nähe brennbarer Materialien benutzt werden.
Gefahren beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus: Folgende Risiken sind bekannt:
Mechanische Belastung
Mechanische Beschädigungen können zu inneren Kurzschlüssen führen. Die hohen fließenden Ströme führen zur Erhitzung des Akkumulators. Gehäuse aus Kunststoff können schmelzen und entflammen. Unter Umständen ist ein mechanischer Defekt nicht unmittelbar zu erkennen. Auch längere Zeit nach dem mechanischen Defekt kann es noch zum inneren Kurzschluss kommen.
Chemische Reaktionen
Lithium ist ein hochreaktives Metall. Zwar liegt es in Lithiumbatterien nur als chemische Verbindung vor, allerdings sind die Komponenten eines Li-Ionen-Akkus oft leicht brennbar. Ausgleichsreaktionen beim Überladen, zum Beispiel die Zersetzung von Wasser zu Knallgas wie bei anderen Akkus, sind nicht möglich. Li-Ionen-Akkus sind hermetisch gekapselt. Dennoch sollten sie nicht in Wasser getaucht werden, insbesondere in vollgeladenem Zustand. Brennende Akkus dürfen daher nicht mit Wasser, sondern sollten zum Beispiel mit Sand gelöscht werden. In den meisten Fällen besteht im Falle eines Brandes lediglich die Möglichkeit, auftretende Folgebrände zu löschen und den Akkumulator kontrolliert abbrennen zu lassen. Die Elektrolytlösung ist meist brennbar. Ausgelaufene Elektrolytlösung eines Li-Ionen-Akkus kann fern vom Akku mit Wasser abgewaschen werden.
Thermische Belastung, Brandgefahr
Bei thermischer Belastung kann es bei verschiedenen Lithium-Ionen-Akkus (→Lithium-Polymer-Akkumulator) zum Schmelzen des Separators und damit zu einem inneren Kurzschluss mit schlagartiger Energiefreisetzung (Erhitzung, Entflammung) kommen. Neuartige Akkuentwicklungen (LiFePO4) oder keramische, temperaturbeständigere Separatoren gewähren eine erhöhte Sicherheit, haben sich allerdings noch nicht umfassend durchgesetzt. Interne Schutzschaltungen oder Batteriemanagementsysteme (BMS) mit Temperatursensoren, eine Spannungsüberwachung und Sicherheitsabschaltungen sollen bei Überladung oder Überlastung eine Erhitzung bzw. Entzündung verhindern.
WICHTIG!!! :
Li-Ionen-Akkus dürfen, wie andere Akkumulatoren auch, nicht kurzgeschlossen werden. Durch Kurzschluss (auch mit Metallschmuck oder Werkzeugen) können durch die hohen Ausgleichströme Feuer oder Verbrennungen verursacht werden.
Sicherheitshinweise für Lithium Ionen Akkus
Risiken/Gefahren
Bei unsachgemäßer Verwendung von Lithium Ionen Akkus (Zerlegen, Zerbrechen, Überhitzen) können diese explodieren oder Brände verursachen. Lithium Ionen Akkus enthalten brennbare und/oder ätzende Lösungen und Lithiumsalze, welche im Falle des Auslaufens zu Irritationen der Haut, der Augen und der Schleimhäute führen können. Wenn Lithium Ionen Akkus entlüften, können austretende Dämpfe eine Gefährdung der Gesundheit darstellen.
Umgang
- Von Hitze, offenem Feuer und ätzenden Flüssigkeiten fernhalten.
- Nicht beschädigen oder verbrennen.
- Beschädigte Lithium Ionen Akkus sind sofort in entsprechenden Behältnissen zu entsorgen.
Persönlicher Schutz bei Unfällen
- Entsprechende Schutzkleidung tragen (Handschuhe, Schutzbrille etc.).
- Wenn das Risiko besteht, dass Dämpfe austreten, schweren Atemschutz sowie Ganzkörperschutz tragen.
Austritt von Flüssigkeit
- Bereich isolieren, Lithium-Ionen-Akku abkühlen und Dämpfe entweichen lassen.
- Haut- und Augenkontakt sowie das Einatmen von Dämpfen vermeiden.
- Ausgetretene Flüssigkeiten mit Absorptionsmittel aufnehmen und entsprechend Entsorgen.
Brandbekämpfungsmaßnahmen
- Löschmittel - Da sich in einem Lithium-Ionen-Akku i.d.R. kein metalisches Lithium befindet, können gebräuchliche Löschmittel (z.Bsp. ABC-Pulverlöscher, CO2-Löscher oder Wasser) verwendet werden. Der Einsatz des Löschmittels ist allerdings abhängig vom brennenden Material (z.Bsp. Öl, Plastik, etc.).
- Spezielle Brandbekämpfungshinweise - Wenn möglich, Akkus aus dem Brandbekämpfungsbereich entfernen. Wenn eine Erhitzung über 125 °C eintritt, können die Zellen Feuer fangen bzw. explodieren.
- Brandbekämpfungsausrüstung - Schweres Atemschutzgerät und Ganzkörperkleidung tragen.
- Gefährliche Abbauprodukte - Die Zellen selbst sind nicht entzündbar, allerdings die im Innern befindlichen organischen Materialien (Lösungsmitte auf alkoholischer Basis (Brandklasse B oder ggf. C) sowie der Kunststoff der Umhüllung bzw. die Polymerfolie (Brandklasse A). Hier sind auch die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen für Kunststoffbrände (giftige Gase etc.) zu beachten und die Methoden zur Löschung solcher Brände zu verwenden. Verbrennungsprodukte beinhalten u.a. Fluorwasserstoff, Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid.
Erste Hilfe
Im Fall des Kontakts mit freiwerdenden Elektrolyten, Gasen oder Brandnebenprodukten eines Lithium Ionen Akkus, sind folgende Erste Hilfe Maßnahmen zu beachten:
- Augen - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich für mindestens 15 Minuten mit Wasser spülen. Augenlieder dabei aufhalten, um die komplette Spülung des Auges zu gewährleisten!
- Haut - Kontaminierte Kleidung ausziehen und Haut unter kaltem Wasser für mindestens 15 Minuten abspülen.
- Atemwege - Frischluftversorgung sicherstellen. Wenn notwendig, Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen.
- Im Anschluss in jedem Fall einen Arzt konsultieren.
Abfallentsorgung
- Entsorgung in Übereinstimmung mit den vorgeschriebenen Bestimmungen.
- Geöffnete Zellen sollten als Sondermüll behandelt und entsprechend entsorgt werden.
Quellenangaben:
Bundesanstalt für Materialprüfung
Umweltbundesamt
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